Der zeitliche Aufwand für die Durchführung einer internen Evaluation ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hierzu zählen:

  • Evaluationsverfahren/ -Methode
  • Begleitung der internen Evaluation von einer externen Fachkraft (Multiplikator*in bzw. Auditor*in)
  • Größe der Einrichtung
  • Zeit für Vor- und Nachbereitung die der Leitung und dem Team realistisch zur Verfügung stehen
  • Motivation des Kita-Teams (Wird die interne Evaluation als wichtiger Bestandteil der eigenen Arbeit bewertet?)
  • Motivation des Trägers (Wird die interne Evaluation als wichtiger Bestandteil der Qualitätsentwicklung bewertet?)
  • Zu evaluierender Aufgabenbereich / Qualitätsbereich
  • Verbindung der Evaluation mit einer Team-Fortbildung zum Aufgaben- bzw. Qualitätsbereich

Auf diesem Hintergrund ist schwer zu sagen wie viel Zeit eine interne Evaluation in Anspruch nimmt. Deutlich sollte jedoch sein, dass sich eine persönliche und teambezogene Auseinandersetzung mit einem für die pädagogische Arbeit zentralen Aufgabenbereich nicht innerhalb einer Teambesprechung oder am späten Nachmittag vollziehen lässt.
Für die inhaltliche Auseinandersetzung und Reflektion eines Aufgabenbereichs (ohne Vor- und Nachbereitung) sollte der Träger dem Kita-Team ein bis zwei Tage zur Verfügung stellen, an denen die Kita geschlossen ist.